Weiterbildung

 

 

 

 

 

Der Campus Peregrini, ist eine Weiterbildungs-Akademie, die aus dem Eschwege Institut hervorgegangen ist. Eschwege-Institut und Campus Peregrini wurden von Holger und Gesa Heiten gegründet und werden von ihnen geleitet.

Lebensübergänge gestalten lernen

Die Erfolge des Eschwege Instituts, in der Arbeit mit den Methoden der Initiatischen Prozessbegleitung, führten zu einem wachsenden Bedürfnis, diese Methoden zu erlernen und dann in den diversen möglichen Einsatzfeldern, selber anwenden zu können.
Dazu bietet der Campus Peregrini sein offen ausgeschriebenes und umfangreiches Ausbildungsangebot in Kombination mit Fachthemenseminaren an, die von international bedeutenden Experten und Expertinnen auf dem Gebiet der Prozessbegleitung und -gestaltung in Lebensübergangskrisen, durchgeführt werden.

Der Campus Peregrini führt jedoch auch betriebsinterne Fortbildungen und Teamentwicklungen in z.B. Jugendhilfeeinrichtungen durch.

Campus Peregrini ist lateinisch und bedeutet soviel wie Campus der Pilger. Es ist ein Ort ständiger persönlicher und beruflicher Aus- und Weiterbildung.
Aus Sicht des Campus Peregrini läuft Pilgerschaft letztlich immer auf eine Suche nach einem tieferen Zuhause in sich selbst hinaus. Jeder Mensch ist früher oder später ein Pilger.
In den Wachstums- und Übergangskrisen, durch die wir im Leben gehen, müssen unsere Mythen, unsere Konzepte darüber, wie wir uns selbst und das Leben erklären, zerfallen. Wir fühlen uns haltlos und verloren, bis wir erkennen, dass nur eine weitere Schale, gewissermaßen eine alte Haut abgefallen ist, unter der sich eine neue, eine tiefere Wahrheit über uns zeigt. Wir ahnen, dass es nicht die letzte Schale war, die fallen musste und das wir unterwegs sind zu einem tieferen Kern. Eine Tätigkeit des Pilgerns besteht darin, sich gegenseitig an das zu erinnern, was wir immer schon über den Weg wussten, jedoch im Vielen des Alltags aus den Augen verlieren.
Wer andere Menschen durch Krisen begleiten will, muss lernen den respektvoll zuhörenden Rahmen des Council zu halten. Er / Sie muss lernen, wie man Antworten findet, die im Fragenden bereits angelegt sind und schließlich würdevolle Rituale der Loslösung zu gestalten. Zu allererst aber muss ein Mentor / eine Mentorin sich selbst auf dem Weg wissen und braucht deshalb, über die Schulung hinaus, selber Begleitung – Eine Wasserstelle auf dem Weg, den Campus Peregrini.

Der Campus Peregrini ist zugleich eine lebenslang begleitende Schule, in die man auf Wunsch, nach Absolvierung der IP oder IM Ausbildung, aufgenommen werden kann. Dafür werden jährlich Councils der Erinnerung, Ermutigung, Rückverbindung und Intervision angeboten. Für derart Aufgenommene steht bei jedem Fachthemenseminar ein Kontingent von um 10% ermäßigten Plätzen zur Verfügung.

Lebensübergänge

Persönliches Wachstum, so wissen wir heute, findet in Schüben statt, die jeweils von mehr oder weniger großen Lebensübergängen begleitet werden. Neben den biologisch bedingten Übergängen wie Pubertät, Elternschaft, Wechseljahre, Alter, Sterben und Tod durchleben wir auch individuelle wie Trennung, Sucht, Wohnort- und Arbeitsplatzwechsel, Burn out, Unfälle, Krankheit, Sinnsuche, Trauer und viele mehr. Im positivsten Sinne könnte man diese Übergänge als Wachstumskrisen bezeichnen. Das griech. Wort “crisis” kann mit dem Begriff “Entscheidung” übersetzt werden, aber richtiger im Sinne von: “Es entscheidet sich”.
Krisen sind jene Schwellenzustände, in denen das Alte nicht mehr und das Neue noch nicht trägt. Jeder Entwicklungsschritt und jede Heilung setzt eine Entscheidung zwischen beidem voraus. Lebensübergänge gestalten, sie als Wachstumskrisen anzunehmen und kraftentfaltend zu durchschreiten, dazu will das Eschwege-Institut mit seinem Seminarangebot aktiv und begleitend beitragen. Wir arbeiten mit modernen Formen der Übergangsrituale, der revitalisierenden Kraft von Naturerfahrung, naturpsychologischen Ansätzen und dem sog. Spiegel der Natur. Das Eschwege-Institut ist ein Forum international wichtiger Lehrer/innen und Expert/innen auf dem Gebiet der initiatischen Prozessbegleitung und ein Ort ständiger persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, die Fähigkeit zur Gestaltung und Durchführung von Übergangsritualen auf einer breiteren Basis zu vermitteln.

Ausbildung zum / zur initiatischen Mentor/in / Prozessbegleiter/in

Eine zweijährige berufsbegleitende Ausbildung, bei der Grundlagen- u. Praxisseminare mit Seminaren zu speziellen Fachthemen kombiniert werden, die von renommierten Experten abgehalten werden. Übergangsprozesse von Neubeginn und Loslösung, gestalten und begleiten können, als Ergänzung im Zusammenspiel der Kräfte helfender Berufe. Die Ausbildung umfasst zudem Qualifikationen zur Leitung von modernen Übergangsritualen bis hin zur Visionssuche. Das Eschwege-Institut und seine Weiterbildungsakademie sind eine geprüfte Weiterbildungseinrichtung mit dem Qualitätssiegel der Weiterbildung Hessen e.V. und der Akkreditierung durch das Institut für Qualitätsentwicklung des hessischen Kultusministeriums. Es ist Gastgeberin einer interdisziplinären Forschungsgruppe für Initiation und Prozessbegleitung sowie Mitglied der IGFH. Hauptbildungsziel: Die Initiatische Prozessbegleitung in die helfenden u. pädagogischen Berufe zu tragen, wo täglich mit Menschen in Übergangskrisen gearbeitet wird.
Beginn: 20.05.2011, mind. 44 Tage in 2 Ausbildungsjahren und 2 möglichen Abschlussgraden
Das Eschwege Institut mit seiner Weiterbildungsakademie Campus Peregrini, ist Mitglied der IGFH, des deutschsprachigen Visionssucheleiter/innen Netzwerkes, des Wilderness Guides Councils in den USA, sowie des European Council Networks.

Ausbildung zum / zur Council Leiter/in / Council Trainer/in

In Kooperation mit der Ojai Foundation und der School of Lost Borders in Kalifornien

“Council” ist eine nichthierarschische gewaltfreie Kommunikationsform in Gruppen, die das Zuhören in den Mittelpunkt stellt und mit “zu Rate sitzen” übersetzt werden könnte.
Die Ojai Foundation in Kalifornien, hat “Council” in jahrzehntelanger Forschung und Praxis, zu einem modernen zeremoniellen Handwerkszeug für die Gestaltung von Prozessen, Krisen und Konflikten, sowie zur Würdigung von Erreichtem, weiterentwickelt.
Sie hat Council weltweit in die Gemeinwesen-Entwicklung, von den Chefetagen bis in die Klassenräume, hineingetragen. Da Gigi Coyle sowohl in der Ojai Foundation und in der School of Lost Borders tätig ist, ist Council als Format seit Jahren auch in der School of Lost Borders beheimatet. In Kooperation mit der Ojai Foundation (www.ojaifoundation.org) und der School of Lost Borders (www.schooloflostborders.com) bietet das Eschwege Institut jährlich eine Reihe von Fachthemenseminaren an, zu denen maßgebliche Council Lehrer/innen von Ojai und Lost Borders eingeladen werden. Auch Holger & Gesa Heiten sind Council Trainer und bieten zusätzlich ein Council Grundlagenseminar in deutscher Sprache an.

MitarbeiterInnen Fortbildungen, betriebsinterne Kurz-Schulungen, Teamentwicklung

Das Eschwege Institut führt MitarbeiterInnen Fortbildungen und betriebsinterne Kurz-Schulungen in Methodik und Fachwissen der Initiatischen Prozessbegleitung durch um die entsprechenden Herangehensweisen in Ihrer Einrichtung praktisch und konzeptionell nachhaltiger zu implementieren. Diese Fortbildungen führen zu einem tieferen Verständnis der initiatischen Prozessbegleitung und befähigen zum Einsatz kleinerer initiatischer Elemente im Alltag der Arbeit mit anderen Menschen. Wir können bei der Konzipierung relativ flexibel auf die Gegebenheiten Ihrer Einrichtung eingehen. Wir bieten auch im Bereich Teammoderation und Teamentwicklung innovative Lösungen an und entwickeln maßgeschneiderte Konzepte für Ihre Einrichtung, welche auf die jeweilige MitarbeiterInnen- bzw. LeiterInnenebenen zugeschnitten wird. Wir bieten Prozessevaluationen an, die wir auf Ihre spezifischen Belange hin entwickeln. Wir arbeiten systemisch und kombinieren klassische Methoden der Moderation und Instrumente aus der Unternehmensberatung mit methodischen Elementen der Initiatischen Prozessbegleitung. Dies hat den Vorteil, daß sowohl den Belangen der Beziehungsebene des Teams, als auch der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung Rechnung getragen werden kann. Die mit uns entwickelten Konzepte können entweder von uns selbst, oder unseren bundesweit vernetzten Partnern ausgeführt werden. Wir sind zudem im gemeinnützigen Verein zur Erforschung und Weiterentwicklung initiatischer Prozessbegleitung, mit Namen AIP e.V. und Sitz in Eschwege, organisiert.

Jugendhilfe

Wir entwickeln prozessbegleitende Maßnahmen für Ihre Zielgruppe
Es gibt viele wertvolle Momente in der Arbeit mit Menschen, die als Übergangsprozesse kraftentfaltend und sinnstiftend gestaltet werden könnten. Hier einige übliche Beispiele:
. Aufnahme oder Beendigung von etwas, wie z.B. einer Maßnahme, Wechsel in jeglicher Form, z.B. von Gruppen, Schulen, Leitern, Lebensorten etc., Prüfungen usw..
. Ansteuern der (Übergangs-) Krisensituation, wegen der die betreffende Person eingangs Ihre Hilfe in Anspruch nahm. Beispiele hierfür wären: Pubertätskrisen (Eintritts- und Austrittsalter, mit oder ohne Elternarbeit), Krankheit / Genesung, Sterben / Trauer, Trennung, Partnersuche, Sucht / Selbstverantwortung, berufliche oder sinnhafte Orientierungslosigkeit, Strafvollzug / Bewährung etc., etc..
. Tieferes Selbstverstehen der eigenen Bedürfnislage bzw. des eigenen Wandlungsprozesses mit Hilfe der Methoden der initiatischen Prozessbegleitung. Tieferes Selbstverstehen eines Jugendlichen in einer Jugendhilfe-Einrichtung z.B., führt auch zu tieferem Fallverstehen aller Beteiligten. Wer sagen kann, wie er seine aktuelle Situation versteht, was er braucht oder nicht brauchen kann, kann ein Hilfeplan-Gespräch z.B. viel konstruktiver mitgestalten und wird sich später viel leichter an dort beschlossene Vereinbarungen halten wollen.
Die mit uns entwickelten Konzepte können entweder von uns selbst, oder unseren bundesweit vernetzten Partnern ausgeführt werden. Wir sind zudem im gemeinnützigen Verein zur Erforschung und Weiterentwicklung initiatischer Prozessbegleitung, mit Namen AIP e.V. und Sitz in Eschwege, organisiert.